Fairytale - Forest of Summer (CD-Review)


Das Folk Trio aus Hannover veröffentlichte mit "Forest of Summer" das erste Album. Musikalisch bewegen sich Fairytale auf Pfaden irgendwo zwischen Mystic, Pagan und Folk. Die Musiker setzen auf eingängige Melodien voll entspannender Atmosphäre - so klar wie Quellwasser. Die harmonischen Musikstücke wurden anspruchsvoll und einfühlsam arrangiert. Die glasklare Stimme von Sängerin Laura führt den Hörer in tiefe, verzauberte Wälder voll Anmut und Magie.

Die Band drückt in ihren Texten eine tiefe Verbundenheit zur Natur aus, und nimmt den Hörer mit auf eine Reise in die Welt des "Es war einmal...". Fairytale führen uns durch eine musikalische Welt voll Mythen, Legenden und Märchen. Die Balladen sind musikalisch im keltischen Stil gehalten, doch sind auch etliche weiter Einflüsse wahrzunehmen. 

Schon der erste Track gibt einen eindeutigen Vorgeschmack auf das Album. Mit sanftem Gitarrenspiel eröffnet, stoßen bald wuchtige Klänge des Schlagwerks hinzu. Der Song wird zwar weiterhin ruhig gehalten, doch bekommt dieser hierdurch einen drückenderen Sound. Ebenso ruhig geht es  mit "Coton Hill" weiter. Das Schlagwerk nimmt sich hier etwas zurück doch wurde auch dieser Song mit einer gewissen Power produziert und verhindert so gekonnt das abdriften in kitschigere Sphären. 

Etwas flotter kommt der Song "Palace of Mirrors" daher. Der Song punktet mit dem eingängigen Gitarrenspiel und dem etwas beschwingteren Chorus. Auch die Geige schlägt hier schnellere Rhythmen an. Mit  "The Promice" werden wieder langsamere Töne angeschlagen. Langsames, einfühlsames Zusammenspiel von Geige und Gitarre tragen diesen Song. 

Mit "Forest of Summer" haben Fairytale ein eindrucksvolles Debütalbum vorgelegt. Im Bereich des Fantasy-Folk tummeln sich zwar schon etliche Bands, doch überzeugen Fairytale durch einen volleren Sound und einer absolut hochwertigen Produktion. Fairytales "Forest of Summer" sollte bei keinem Fan dieses Genres im Regal fehlen. 


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 Text: T.Bethge / Foto by: Fairytale