Die Irrlichter - Zaubergarten (CD-Review)


Ganze Fünf Jahre lies das nun vorliegende Album „Zaubergarten“ von Die Irrlichter auf sich warten, und das warten hat sich gelohnt.

Wie der Album Titel schon verrät haben sich die Musikerinnen dem Thema der Magie und deren Zaubersprüche zu eigen gemacht und musikalisch auf einen Silberling gebannt. Und zum Thema Magie gibt es in den mystischen, mittelalterlichen Welten viele bekannte Volksweisen welche von der Band mit ihrem ganz eigenen Sound neu Interpretiert wurden wie beispielsweise der allseits bekannte „Merseburger Zauberspruch“

Das Album wird von einem mächtigen Zauberbann eröffnet „Sato Arepo, Tenet Opera Rotas“  In harmonischer und ruhiger Art und Weise tragen die Musikerinnen diesen Zauber immer und immer wieder vor und die Worte haben auch heute noch etwas magisches und faszinierendes an sich.

Neben Zaubersprüchen widmet sich das Album auch der Welt der Fabelwesen. So ziehen die schönen Nixen nicht nur den Jüngling sondern auch die Zuhörer in ihren musikalischen Bann. Auch dürfen Feen in einem Zaubergarten nicht fehlen. Die Fee nimmt und mit auf eine ruhige, musikalisch ansprechende Reise in die weiten des Zaubergartens. Etwas fröhlicher und zum Tanze ladend erklingt der „Elfenflug“. Das instrumentale Stück lockert mit seiner flotten Melodie die sonst ruhigeren Klänge etwas auf.
Die Irrlichter bleiben sich musikalisch und stilistisch treu. Mal ruhig bis melancholisch, mal Flott und beschwingt, die Band nimmt uns mit auf eine abwechslungsreiche, musikalische Reise. Mit „Zaubergarten“ liefern die Irrlichter ein zugleich interessantes wie gelungenes Konzeptalbum ab das bei alten und neuen Fans anklang finden sollte. 


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Text: T. Bethge / Foto by Die Irrlichter